5 Prompts zur Conversion Optimierung mit KI für mehr B2B-Leads

Ihre Website ist live, Ihre Leistungen klar beschrieben – und trotzdem bleiben qualifizierte Anfragen aus? Dann liegt die Herausforderung oft nicht im Traffic, sondern in der Ansprache der Zielgruppe. Erfahren Sie, wie Sie Conversion-Potenziale dort identifizieren, wo es zählt – mit fünf KI-gestützten Prompts, die Ihnen helfen, Ihre Zielgruppe besser zu verstehen, Inhalte zu schärfen, Vertrauen aufzubauen und wirkungsvolle CTAs zu entwickeln.

Warum Ihre B2B-Website in Sekunden überzeugt – oder verliert

Gerade im B2B-Umfeld zählt jeder Kontakt. Besucher:innen entscheiden in wenigen Sekunden, ob Ihre Website ihnen weiterhilft – oder nicht. Doch was genau sorgt für Vertrauen, Interesse und letztlich für einen Klick auf den Call-to-Action?

Die Antwort liegt oft zwischen den Zeilen:

  • Passt die Tonalität zur Zielgruppe?
  • Wirkt Ihre Argumentation glaubwürdig?
  • Sind Ihre Inhalte konkret genug, um zu überzeugen?

Künstliche Intelligenz kann helfen, diese Fragen zu beantworten – datenbasiert, systematisch und ohne Betriebsblindheit.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen einen klar strukturierten 5-Schritte-Prozess, mit dem Sie Ihre wichtigsten Seiten mithilfe von KI analysieren und optimieren können. Jeder Schritt basiert auf einem erprobten Prompt, den wir für präzisere Ergebnisse weiterentwickelt haben – und der Ihnen dabei hilft, gezielt mehr Leads über Ihre Website zu generieren.

Der Clou: Sie brauchen dafür keine neuen Inhalte und kein Rebranding. Nur den Willen, genauer hinzuschauen – und die Bereitschaft, der KI die richtigen Fragen zu stellen.

Schritt 1: Zielgruppe schärfen mit einem präzisen KI-Prompt für Buyer Personas

Bevor Sie beurteilen können, ob Ihre Website die richtigen Impulse setzt, müssen Sie sich in Ihre Zielgruppe hineinversetzen – und das auf fundierter, datenbasierter Basis. Denn: Wer keinen klaren Fokus hat, optimiert ins Leere.

Wenn bereits gut ausgearbeitete Buyer Personas vorhanden sind, ist das der ideale Ausgangspunkt. Falls nicht, lässt sich diese Grundlage mithilfe eines gezielten Prompts an die KI effizient erstellen. Wichtig dabei ist: Je konkreter Ihre Vorgaben, desto besser das Ergebnis.

Optimierter Prompt zur Erstellung einer B2B-Persona:

Du bist ein erfahrener B2B-Marketingstratege. Erstelle ein detailliertes Profil einer Zielperson mit der folgenden Beschreibung:
– Berufsbezeichnung: [z. B. Marketingleiter]
– Branche: [z. B. produzierendes Gewerbe, IT-Dienstleistungen]
– Unternehmensgröße: [z. B. 50–200 Mitarbeitende]
– Region: [z. B. Österreich, DACH-Raum]
– Verantwortungsbereich: [z. B. Markenstrategie, Leadgenerierung, Agenturauswahl]
– Aktuelle Herausforderung: [z. B. zu geringe Sichtbarkeit, ineffiziente Website, unklare Positionierung]
Gliedere die Antwort in folgende Bereiche:
1. Hintergrund: Rolle im Unternehmen, berufliche Ziele, typischer Tagesablauf
2. Herausforderungen: Welche Probleme möchte diese Person lösen?
3. Entscheidungsverhalten: Was beeinflusst ihre Wahl eines externen Partners? Welche Kriterien sind ausschlaggebend?
4. Emotionale Einflussfaktoren: Welche Wünsche, Sorgen oder Erwartungen prägen den Entscheidungsprozess?

Mit diesem strukturierten Input erhalten Sie von der KI ein fundiertes Zielgruppenprofil, das als Bewertungsgrundlage für Ihre Website dient.

Wichtig: Kein Prompt ersetzt Ihre eigene Erfahrung mit echten Kund:innen. Sehen Sie die KI-Antwort als Entwurf – und passen Sie die Inhalte auf Basis realer Kundenprojekte an. Ihre Website wirkt nur dann authentisch, wenn sie auf echten Bedürfnissen aufbaut.

Schritt 2: Website-Inhalte aus Zielgruppensicht bewerten mit Screenshot und Alignment-Analyse

Sobald Sie eine greifbare Buyer Persona definiert haben, können Sie Ihre Website gezielt aus deren Perspektive analysieren: Passt die Ansprache? Werden die Erwartungen erfüllt? Gibt es Lücken in der Argumentation?

Gerade im B2B-Bereich entscheidet sich auf wenigen Schlüsselseiten – wie der Startseite oder den Leistungsseiten –, ob ein Besuch zur Anfrage wird oder nicht. Besucher:innen prüfen: Versteht dieses Unternehmen mein Problem? Bietet es eine passende Lösung? Ist es vertrauenswürdig?

KI kann helfen, genau diese Fragen strukturiert zu beantworten. Voraussetzung: Sie liefern die richtigen Inputs – nämlich die Persona und ein vollständiges Bild der Website.

So geht’s:

Erfassen Sie einen vollständigen Screenshot der Seite, die Sie analysieren möchten (z. B. mit Tools wie GoFullPage oder Snagit).

Kombinieren Sie diesen Screenshot mit Ihrer Persona und verwenden Sie den folgenden Prompt:

Optimierter Prompt zur Zielgruppen-Ausrichtung Ihrer Website:

Du bist ein B2B-Conversion-Experte mit tiefem Verständnis für Entscheidungsprozesse im Mittelstand.
Analysiere die bereitgestellte Webseite aus Sicht der folgenden Zielperson: [hier Persona einfügen]. Berücksichtige deren Informationsbedürfnisse, Einwände, emotionale Erwartungen und Entscheidungskriterien.
Gehe strukturiert vor:
1. Zielgruppenabgleich-Tabelle:
Erstelle eine Tabelle mit folgenden Spalten:
| Bedürfnis oder Trigger | Bewertung (0–5) | Kommentar zur Darstellung auf der Seite | Empfehlung zur Verbesserung |
2. Farbcodierte Heatmap:
Erstelle eine Matrix, die die Bewertungen visuell zusammenfasst:
🔴 = schwache Übereinstimmung (0–2)
🟠 = mittelmäßig (3)
🟢 = sehr passend (4–5)
3. Liste verpasster Chancen:
Identifiziere alle Bereiche, in denen wichtige Erwartungen nicht erfüllt werden. Gliedere wie folgt:
| Verpasste Chance | Was fehlt | Optimierungsvorschlag | Beispiel (Text oder CTA) |
Berücksichtige in der Bewertung sowohl inhaltliche als auch visuelle Elemente (Bilder, Textpositionierung, CTA-Hierarchie).

Ergebnis: Ein objektiviertes Mini-Audit, das aufzeigt, wie gut Ihre Seite die relevanten Erwartungen trifft – oder wo sie daran vorbeigeht.

Praxistipp: Nicht jeder Verbesserungsvorschlag ist sinnvoll oder realistisch. Filtern Sie die Vorschläge nach Aufwand für die Umsetzung und Potenzielle Wirkung auf Conversions.

Schritt 3: Vage Aussagen eliminieren und mit konkreter Sprache überzeugen

Gerade im B2B-Kontext zählt Klarheit. Entscheidungsträger·innen haben weder Zeit noch Interesse an weichgespülten Marketingfloskeln. Statt „maßgeschneiderte Lösungen“ braucht es konkrete Aussagen, die direkt ins Schwarze treffen: Was wird geboten? Für wen? Mit welchem Ergebnis?

Doch auf vielen Unternehmenswebsites findet man genau das Gegenteil:
Unklare Überschriften, austauschbare Navigationspunkte, generische Call-to-Actions wie „Mehr erfahren“. Solche Formulierungen wirken beliebig – und schrecken potenzielle Leads eher ab, als sie zu gewinnen.

Ziel dieses Schritts: Ihre Website auf den Punkt bringen. Aussagekräftig. Konversionsstark.
Die KI hilft Ihnen dabei, Schwachstellen im Wording zu erkennen – wenn Sie sie gezielt danach fragen.

Verbesserter Prompt zur Analyse der sprachlichen Präzision:

Du bist ein Conversion-Texter mit Schwerpunkt auf B2B-Websites. Prüfe die folgende Seite auf sprachliche Präzision und Aussagekraft.
Analysiere die folgenden Elemente einzeln und bewerte sie auf einer Skala von 1 (sehr vage) bis 5 (sehr konkret):
1. Hauptüberschrift (H1):
– Vermittelt sie auf den ersten Blick, was das Unternehmen tut und für wen?
– Gib konkrete Verbesserungsvorschläge für präzisere Alternativen.
2. Hero-Visual:
– Ist das zentrale Bild aussagekräftig und thematisch relevant oder ein generisches Stockfoto?
– Nenne Ideen für ein Bild, das Branche, Leistung oder Zielgruppe besser spiegelt.
3. Zwischenüberschriften:
– Werden dort konkrete Nutzen oder Inhalte angekündigt – oder bloß „Unsere Leistungen“ o. Ä.?
– Formuliere Alternativen, die direkt Interesse wecken.
4. Navigationspunkte:
– Sind Menüpunkte spezifisch oder generisch („Lösungen“, „Produkte“, „Über uns“)?
– Schlage Begriffe vor, die unmittelbare Orientierung bieten.
5. Call-to-Actions (CTAs):
– Werden klare Handlungen mit echtem Nutzen formuliert – oder Standardfloskeln wie „Jetzt anfragen“?
– Gib für jeden CTA mindestens zwei conversionstärkere Alternativen.
Gib die Ergebnisse in tabellarischer Form zurück:
| Element | Bewertung (1–5) | Kritikpunkt | Verbesserungsvorschlag |

Tipp: Gute Sprache wirkt oft mutiger, klarer, fokussierter. Vertrauen entsteht nicht durch Vielrednerei, sondern durch Relevanz. Besonders bei CTAs gilt: Ein starker Verb und ein konkretes Nutzenversprechen schlagen jede Platzhalter-Formulierung.

Schritt 4: Vertrauen aufbauen mit echten Beweisen statt bloßen Behauptungen

„Wir liefern Qualität.“
„Unsere Kunden sind begeistert.“
„Wir sind Experten auf unserem Gebiet.“

Kennen Sie solche Aussagen? Wahrscheinlich – denn sie finden sich auf nahezu jeder B2B-Website. Doch ohne konkrete Belege bleiben sie austauschbar – und verpuffen wirkungslos.

Besucher:innen suchen nicht nur Informationen. Sie suchen Sicherheit.

Sie wollen wissen, ob Ihr Unternehmen hält, was es verspricht. Und sie wollen das nicht nur hören – sondern sehen. Deshalb gehören Beweise zu den stärksten Conversion-Faktoren überhaupt.
Dazu zählen:

  • Kundenstimmen
  • Branchenlogos
  • Case Studies
  • Awards
  • Zahlen, Daten, Fakten
  • Zertifikate, Gütesiegel, Pressebeiträge

Die Aufgabe der KI: Unterscheiden, welche Aussagen Ihrer Website belegt sind – und welche leer im Raum stehen.

Verbesserter Prompt zur Überprüfung unterstützender Beweise:

Du bist Spezialist für Conversion-Optimierung mit Fokus auf vertrauensbildende Inhalte im B2B.
Analysiere die vorliegende Webseite auf die Qualität und Quantität der Beweise, die Marketingaussagen stützen.
Gehe in folgenden drei Schritten vor:
1. Claims-Check:
Erstelle eine Tabelle mit allen relevanten Aussagen über Leistungen, Kompetenz, Ergebnisse oder Kundennutzen. Bewerte jeweils:
| Aussage | Bewertung (0–5) | Kommentar | Optimierungsvorschlag |
(0 = unbelegt, 5 = glaubwürdig belegt)
2. Visuelle Vertrauenssignale:
Erkenne grafisch eingebundene Elemente wie Logos, Auszeichnungen, Siegel oder Testimonials (sofern Screenshot vorhanden) und bewerte deren Sichtbarkeit und Wirkung.
3. Liste ungestützter Behauptungen:
Fasse alle Claims zusammen, die ohne Beweis dargestellt werden. Ergänze für jede:
| Aussage | Was fehlt | Empfehlung zur Ergänzung | Beispiel für geeigneten Beleg |
Nutze für die Bewertung folgende Kategorien:
🔴 = nicht belegt
🟠 = teilweise belegt
🟢 = klar und überzeugend belegt

Hinweis: Damit visuelle Beweismittel korrekt erfasst werden können, empfiehlt sich ein vollständiger Screenshot der Seite.

Praxisbeispiel:

Behauptung: „Über 100 erfolgreiche Projekte umgesetzt“

  • Beleg: „Zahlen & Referenzen auf der Projektseite mit Kundenlogos, Erfolgskennzahlen und Zitat von Kunde XY“
  • Wirkung: Glaubwürdigkeit + sozialer Beweis + Leistungssicherheit

Schritt 5: Call-to-Actions, die nicht ignoriert werden und Klicks auslösen

Der beste Inhalt, das überzeugendste Design und die stärksten Beweise bringen wenig, wenn der Handlungsimpuls am Ende fehlt. Der Call-to-Action (CTA) ist der Moment, in dem aus Interesse ein Kontakt werden kann – oder eben nicht.

Und doch enden viele B2B-Seiten mit Formulierungen wie:

  • „Jetzt senden“
  • „Kontaktieren Sie uns“
  • „Mehr erfahren“

Diese CTAs sind nicht falsch – aber sie sind austauschbar.

Sie bieten keinen echten Anreiz. Ein guter CTA senkt die Einstiegshürde (geringer wahrgenommener Aufwand) und hebt den Nutzen hervor (konkretes Ergebnis oder Versprechen). Er zeigt klar: Was passiert als Nächstes – und warum lohnt sich das jetzt?

Verbesserter Prompt zur Entwicklung conversionstarker CTAs:

Du bist Copywriting-Spezialist mit Fokus auf Conversion im B2B-Bereich. Entwickle zielgerichtete Calls-to-Action für die folgende Seite, basierend auf:
– Dem bereitgestellten Screenshot oder Text der Seite
– Der dazugehörigen Buyer Persona (mit Infos zu Branche, Zielen, Ängsten, Entscheidungskriterien)
Erstelle jeweils fünf Vorschläge für folgende CTA-Typen:
1. Hauptnavigation (oben rechts):
– Max. 1–3 Wörter
– Direkt, handlungsorientiert, wenig Hürde
– Klarer Nutzen erkennbar
2. Hero-Bereich (erste Seitebene):
– Max. 6–7 Wörter pro Button
– Untertitel mit Nutzensignal oder Einwandbehandlung, z. B. „Schnelle Rückmeldung garantiert“ oder „Keine Verpflichtung“
3. Sekundäre CTAs für zögerliche Nutzer:innen:
– Vorschläge für Mid-Funnel-Angebote wie „Leitfaden herunterladen“, „Referenzprojekt ansehen“, „Ablauf kennenlernen“
– Fokus auf niedrigem Commitment, aber hohem Informationswert
Nutze starke Verben, meide Floskeln wie „Absenden“, „Los geht’s“, „Mehr erfahren“.
Berücksichtige psychologische Trigger wie:
– Zeitdruck („Jetzt sichern“)
– Sozialer Beweis („Wie andere Unternehmen es gelöst haben“)
– Klarheit & Sicherheit („Transparenter Ablauf – 3 Schritte“)
– Verlustaversion („Verpassen Sie kein Projekt-Update“)

Ziel: Jeder CTA soll Besucher:innen eine klare Entscheidung erleichtern – unabhängig davon, ob sie sofort kontaktbereit sind oder erst Vertrauen aufbauen möchten.

Beispielhafte CTA-Varianten im Vergleich:

Standard Optimiert
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Ihre Website hat mehr Potenzial, als Sie denken

Eine erfolgreiche B2B-Website entsteht nicht durch Zufall. Sie ist das Ergebnis präziser Analyse, ehrlicher Auseinandersetzung mit der Zielgruppe und dem Mut, Dinge zu hinterfragen und zu verbessern.

Mit den fünf KI-gestützten Schritten aus diesem Artikel haben Sie jetzt ein leistungsfähiges Werkzeug zur Hand, um die Conversion-Stärke Ihrer Website objektiv zu bewerten – und gezielt zu optimieren:

  1. Zielgruppe definieren: mit klarer, praxisnaher Buyer Persona
  2. Website analysieren: aus der Perspektive Ihrer wichtigsten Entscheider:innen
  3. Texte konkretisieren: vage Aussagen durch präzise Sprache ersetzen
  4. Glaubwürdigkeit stärken: durch echte Beweise, nicht leere Versprechen
  5. CTAs optimieren: handlungsorientiert, spezifisch und relevant

Wichtig: Für mehr Leads brauchen Sie nicht zwangsläufig mehr Traffic – sondern bessere Inhalte, die die richtigen Menschen zur richtigen Zeit überzeugen.

Wenn Sie herausfinden möchten, wie gut Ihre aktuelle Website auf Ihre Zielgruppe einzahlt, oder wenn Sie eine bevorstehende Überarbeitung strategisch richtig aufsetzen wollen, finden Sie auf unserer Seite zur Webdesign-Agentur in Oberösterreich vertiefende Informationen und Ansätze für erfolgreiche B2B-Websites.

Oder starten Sie direkt mit unserem Leitfaden für Website-Relaunch-Projekte – mit den 9 wichtigsten Fragen, die Sie vor dem nächsten Schritt beantworten sollten:

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Wenn Sie herausfinden möchten, wie viel Potenzial Ihre Website aktuell ungenutzt lässt – und wie Sie gezielt mehr Anfragen daraus generieren – dann lassen Sie uns gemeinsam hinschauen.

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